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von Bea Bohren Rieder 2012 im Eigenverlag erschienen, ein ungewöhnlicher Bergroman inspiriert vom Lötschental. Kann per E-Mail bestellt werden.                  283 Seiten, Kosten inkl.Porto 22.- Fr.

Aus dem Inhalt...

Noch immer versorgt die hundertjährige Albina ihre Nächsten mit Lebenshife aus ihrem dicken Psychologiebuch, dem Golian. Pfarrer Matter hatte es ihr einst an seinem Sterbebett vermacht. Für Selma sind die Sitzungen bei Albina zu einem wichtigen Teil ihres Lebens geworden. Sie sucht nämlich noch immer nach dem Namen ihre Sohnes, den sie vor über vierzig Jahren zur Adoption freigegeben hat.  Der junge Bergbauer Basil, Albinas Grossneffe, hat Golians Ratschläge nicht weniger nötig, findet Albina. Er verzeiht ihr die mahnenden Worte gern und lebt sein wildes Leben weiter. In diesem Sommer bringt nicht nur die Verschönerungsaktion mit Geranien Farbe in den Dorfalltag. Stefan Gernhart, in reisender Dachdeckergeselle, gelangt auf Abwegen ins Tal. Als Poet faszinieren ihn Landschaft, Leute und Wanda. Antje, die Ziegenhirtin, verbringt bereits den vierten Sommer im Tal, und Neill, ein streng gläubiger Kellner aus dem Unterland, sucht in den Bergen die heile Welt. Albina sitzt derweil am Spinnrad. Sie lässt das Vlies eines Jahrhunderts durch ihre Finger gleiten. Erinnerungen werden zu Garn. In Weiss, Grau, zarten Farbtönen, bis hin zum erfüllten Zinnoberrot.